„Werwölfe”, Geheimbündler und Südtirol-„Bumser”: Die Anfänge des Rechtsterrorismus in Österreich

Die Frühphase des Rechtsterrorismus in der Zweiten Republik ist bislang kaum Gegenstand der Forschung gewesen. Daher werden im Rahmen dieses Artikels die wichtigsten Ereignisse, Organisationen und Akteure vom Ende der 1940er bis zum Ende der 1960er Jahre in chronologischer Reihenfolge aufgearbeitet – und zwar auf Basis von Primärquellen aus dem Österreichischen Staatsarchivs/Archiv der Republik. Im Fokus stehen die Anfänge des Rechtsterrors, weil sie besonders virulent und prägend für die weitere Entwicklung waren. Zahlreiche „Szenegrößen“ begannen ihr Engagement in diesen Jahren.

Spätestens ab Ende der 1940er Jahre wurden Organisationen und Strukturen etabliert, die sich auf europäischer Ebene vernetzten und lange nachwirkten. Und es kam zu ersten Anschlagserien: 1951 machte der Geheimbund „Die schwarze Schnur“ auf sich aufmerksam, 1955 flog die selbsternannte antikommunistische Partisanengruppe „SSV Kuenring“ auf, bevor sie Aktionen durchführen konnte. Den Höhepunkt bildete eine Welle von Anschlägen im Jahr 1961. Nur durch Zufall waren keine Opfer zu beklagen. Dafür wurden einige der zentralen Symbole der jungen Nachkriegsdemokratie getroffen: Mehrmals die Rückfront des Parlaments und das Republikdenkmal.

Mehr lesen: Journal for Intelligence, Propaganda and Security Studies, Vol. 10 NR. 2/2016, 81-118.

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