„Explosion bei der Opernkreuzung!“ Der Alitalia-Anschlag vor 50 Jahren

Um 4.45 Uhr früh am 20. August 1966 detonierte eine 4-Kilo-Bombe vor dem Alitalia-Büro am Kärntner Ring, das schon 1961 ein Ziel gewesen war. „Einer Detonation, die zunächst für einen Blitzschlag gehalten wurde, folgte eine starke Staubwolke, gleichzeitig wurde das Geräusch berstender Glasscheiben gehört“, hieß es in der Arbeiter-Zeitung. Das Geschäftsportal wurde zertrümmert und der entstandene Schaden mit zwei Millionen Schilling beziffert. Die Druckwelle zerbarst weiters die Auslagen und Einrichtungen benachbarter Geschäfte sowie die Verglasungen der Abgänge zur Opernpassage. Nur durch Zufall gab es keine Opfer – zum Zeitpunkt der Explosion war ein starker Gewitterregen niedergegangen und die Straßen waren dadurch „fast menschenleer“.

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„Im Fadenkreuz des Terrorismus“

Terrorismus ist in Österreich bislang selten geblieben. Von der Intensität her war der Nahostterrorismus die bedeutendste Herausforderung. Zwischen 1973 und 1985 war besonders Wien ein Nebenschauplatz des Konfliktes zwischen Israel und den Palästinensern sowie zwischen arabischen Gruppen untereinander. In diese Zeitspanne fallen die Geiselnahmen von Schönau (1973) und im Wiener OPEC-Hauptquartier (1975), der Mord am Wiener Stadtrat Heinz Nittel (1981), der Wiener Synagogenanschlag (1981) und das Flughafenattentat in Schwechat (1985).

Mehr lesen – Beitrag erschienen in „zeitreise österreich“, Nr. 1/2016, 68-71.

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