„Partisanenspiele“ oder mehr? Die vergessene Geschichte des „SSV Kuenring“

Ende April 1959 flog die selbsternannte antikommunistische Partisanengruppe „SSV Kuenring“ auf, bevor sie Aktionen durchführen konnte. Unter Anleitung eines Zugführers des Bundesheers hatten die durchwegs „national“ gesinnten Jugendlichen die Sprengung von Wiener Donaubrücken geplant und paramilitärische Übungen abgehalten. Angeblich diente dies zur Vorbereitung auf eine mögliche Invasion der Roten Armee. Aber es gab auch Hinweise auf andere Hintergründe. Das ergeben neue Recherchen zur Frühphase des österreichischen Rechtsterrorismus, die gegen Jahresende veröffentlicht werden.

Weiterlesen „„Partisanenspiele“ oder mehr? Die vergessene Geschichte des „SSV Kuenring““

„Explosion bei der Opernkreuzung!“ Der Alitalia-Anschlag vor 50 Jahren

Um 4.45 Uhr früh am 20. August 1966 detonierte eine 4-Kilo-Bombe vor dem Alitalia-Büro am Kärntner Ring, das schon 1961 ein Ziel gewesen war. „Einer Detonation, die zunächst für einen Blitzschlag gehalten wurde, folgte eine starke Staubwolke, gleichzeitig wurde das Geräusch berstender Glasscheiben gehört“, hieß es in der Arbeiter-Zeitung. Das Geschäftsportal wurde zertrümmert und der entstandene Schaden mit zwei Millionen Schilling beziffert. Die Druckwelle zerbarst weiters die Auslagen und Einrichtungen benachbarter Geschäfte sowie die Verglasungen der Abgänge zur Opernpassage. Nur durch Zufall gab es keine Opfer – zum Zeitpunkt der Explosion war ein starker Gewitterregen niedergegangen und die Straßen waren dadurch „fast menschenleer“.

Weiterlesen „„Explosion bei der Opernkreuzung!“ Der Alitalia-Anschlag vor 50 Jahren“