„Pflicht, zu helfen“: Zur Rolle der extremen Rechte im Südtirol-Terrorismus

Der Ende der 1950er Jahre gegründete Befreiungsausschuss Südtirol (BAS) hatte sich der Forderung nach Selbstbestimmung verschrieben. Um die Öffentlichkeit auf die Diskriminierung der deutschsprachigen Minderheit in Italien aufmerksam zu machen, verübte der BAS ab Anfang 1961 „demonstrative“ Bombenanschläge. Im „Hinterland“ Österreich wurde der „Südtiroler Freiheitskampf“ bald von deutschnationaler und rechtsextremer Seite aktiv unterstützt. Deutsche und österreichische Burschenschaftler verübten einige der ersten gegen Zivilisten gerichteten Attentate. Darüber hinaus waren sie international vernetzt – das legen neue Dokumente aus dem Wiener Staatsarchiv offen.

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„Partisanenspiele“ oder mehr? Die vergessene Geschichte des „SSV Kuenring“

Ende April 1959 flog die selbsternannte antikommunistische Partisanengruppe „SSV Kuenring“ auf, bevor sie Aktionen durchführen konnte. Unter Anleitung eines Zugführers des Bundesheers hatten die durchwegs „national“ gesinnten Jugendlichen die Sprengung von Wiener Donaubrücken geplant und paramilitärische Übungen abgehalten. Angeblich diente dies zur Vorbereitung auf eine mögliche Invasion der Roten Armee. Aber es gab auch Hinweise auf andere Hintergründe. Das ergeben neue Recherchen zur Frühphase des österreichischen Rechtsterrorismus, die gegen Jahresende veröffentlicht werden.

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